Meldungen für den Kreisverband

Varroa-Mittel 2018

Der Landesverband versucht wieder, mit den Herstellern Großhandelspreise auszuhandeln. Also abwarten! (js, 24/11/2017)

Nutzt die Förderprogramme für Imker des Freistaates Bayern

z.B. Investitionsförderung zur Beschaffung von Imkergeräten. Die Investitionssumme für Jungimker muss mindestens 476,00 € brutto betragen, für sonstige Imker mindestens 952,00 € brutto. Die Förderung beträgt bis zu 30% des Nettobetrags der Anschaffung.
Wichtig: erst Antrag auf Förderung stellen, nach Genehmigung der Förderung kaufen, dann Antrag auf Auszahlung der Förderun stellen.
>>siehe dazu ausführlich
(nach unten scrollen zu BIENEN, dann erscheinen die einzelnen Förderprogramme). (js, 24/11/2017)
Liste ansehen, welche "Werkzeuge" gefördert werden.

Hinweise zu den Kursen in ASCHACH

Die Kurse (außer 20/01/18 und 10/02/18) werden von Alexander Titz abgehalten. Herr Titz ist Fachwart und Obmann des LVBI für Nachwuchs, Aus- und Weiterbildung. Er ist aktives Mitglied des Kreisverband Sulzbach-Rosenberg. Zu jedem Termin ist eine Anmeldung nötig an den Bezirksvorsitzenden Richard Schecklmann: Tel. 09662 7462 oder Email richard.schecklmann(at)t-online.de

Zur Imkerschule: jeder Imker - auch Imker, die keinem Verein angehören und auch keinem beitreten möchten - sind willkommen. Im Interesse unserer Bienen. "Bienenhaltung bedeutet auch VERANTWORTUNG", sagt unser Sachverständiger Josef Ernst. (js, 24/11/2017)

Neuregelung zur Förderung von Honiganalysen

Die Honiganalysen werden auch weiterhin vom Freistaat gefördert. Sie werden ab 2018 vom Tiergesundheitsdienst durchgeführt. Info des Landesverbands LVBI. (js 24/11/2017) >> Infoblatt

Abgabe von Langzeit-Verdunstern für Ameisensäure

Erfreulich gut wurde das Förderprogramm "Langzeitverdunster" von den Imkern des KV angenommen. Insgesamt wurden 487 Verdunster bestellt (368 Nassenheider Professional und 119 Liebig-Dispenser). Die Förderung von insgesamt 4 € je Verdunster und die erzielten Mengenrabatte ermöglichten den Imkern einen extrem kostengünstigen Bezug:
Nassenheider: statt etwa 9 € im Handel, zahlte der Imker jetzt 3,95 € je Stück
Liebig-Dispenser: statt etwa 6 € im Handel, jetzt 1,10 € je Stück.
Die Förderung durch den Landkreis betrug 974 €, weitere 974 € Förderung aus der EU-Konfinanzierung folgen noch. (js 11/07/2017)

Bestellung von "Varroa-Mitteln"

Die staatliche Förderung der Behandlungsmittel wurde 2016 letztmals gewährt. Imker haben sich also 2016 teils mit Vorräten eingedeckt. Für 2017 hat der Landesverband (LVBI) mit den Herstellern Preise ausgehandelt. Der einzelne Imker konnte über den KV die Mittel zu Großhandelspreisen beziehen. So wurden von den Imkern bestellt: z.B. Ameisensäure 135 Liter, Oxalsäure 70 Liter usw.

Die günstigen Preise waren aber auch nur möglich, weil die Steinwald-Apotheke (Erbendorf) die Bestellung bei den Herstellern, die Lagerung und die Abgabe an den KV völlig kostenlos zum Wohle der Bienen übernahm. Dafür ein herzliches Dankeschön. (js, 11/07/2017)

Formulare und Infos zu AFB-Monitoring

>>Eckpunkte zum AFB-Monitoring 

>>Merkblatt Futterkranzprobe

>> Untersuchungsantrag Tiergesundheitsdienst

>> Meldung Bienenstände an Vet-Amt

Siege bei der Honigprämierung

Bei der Bayerischen Honigmesse in Riedenburg (06/11/2016) wurden die besten Honige Bayerns ausgezeichnet. Tolle Erfolge erzielten Imker aus dem KV Tirschenreuth.

GOLD 1a: Marcus Kasseckert (IV Friedenfels)
SILBER:   Florian Beer (IV Wiesau), Patrick Ernstberger (IV Waldsassen),
                Hubert Greil (IV Wiesau).


Glückwunsch und viel Erfolg bei der Vermarktung dieser Spitzenhonige! (js, 14/11/16)

Neuer Ansatz zu Varroa-Toleranz-Zucht (Projekt VSH)

Es gibt Bienen, die Milben in der Brut aufspüren und diese Brut ausräumen. Bienen, die dieses Gen haben, sollen in einem Projekt der Institute Hohenheim und Kirchhain gezüchtet werden. Geschätzte Kosten 5 Mio. €. Der DIB will sich massiv finanziell beteiligen, sobald ein Konzept für das projekt vorliegt. (js, 01/10/2016)

Mittelwände aus 100% Paraffin

Wie der LVBI meldet, sind Mittelwände aus 100% Paraffin in Umlauf (gefärbt, parfümiert, äußerlich nicht von Mittelwänden aus Wachs zu unterscheiden). Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
Man erkennt solche Mittelwände, sobald sie im Volk sind, z.B. an:
* Am Übergang zwischen Brut und Futterkranz reißen sie oft, die Bienen reparieren das, indem sie in dem Bereich Drohnenzellen bauen.
* Die einzelnen Zellen neigen sicht manchmal nach unten statt nach oben oder sind auch nicht mehr präzise 6-eckig.
Grund könnte sein, dass Paraffin bereits bei 45 Grad schmilzt, Wachs erst ab 62 Grad. (js, 01/10/2016)

Imker und Berufsgenossenschaft

Etwa 6.000 Imker in Deutschland sind Mitglieder der Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung für Unternehmen). Der BG muss beitreten,
* wer mehr als 2.500 Quadratmeter landwirtschaftlichen Grund hat. Er ist ab dem ersten Bienenvolk BG-pflichtig
* Imker ohne landwirtschaftlichen Grund, wenn sie mehr als 25 Völker haben.
Man kann sich auch freiwillig in der BG versichern lassen. Die Imker gehören zur BG "Landwirtschaft, Forsten und Gärtnerei". Präzise nachlesen kann man alles unter: www.svlfg.de
Dort findet man auch einen Beitragsrechner, mit dem man ermitteln kan, was man als Beitrag zu zahlen hätte. (bei 30 Völkern, ohne landw. Grund, wären das etwa 250 € pro Jahr). (js, 01/10/2016)

Belegstelle Bodenwiese

Alle Informationen zur Belegstelle finden Sie auf der Homepage der Imker Marktredwitz
>> www.imker-marktredwitz.de

Wachsuntersuchungen werden bezuschusst.

Die Waben sind das erste "Gefäß" zur Lagerung unseres Honigs. Deshalb wird seit Jahren gefordert, auch die Untersuchung von Wachs zu fördern. Nachdem die Imker beim "Tiergesundheitsdienst Bayern" eine eigene Stelle erhalten haben, übernimmt jetzt der Freistaat die Kosten für Wachsuntersuchungen.Merkblätter und Formulare gibt´s unter
www.tgd-bayern.de/index.php/tiergattungen/bienen
Nachdem die Stelle erst im Aufbau ist, sehen Sie bitte immer mal wieder nach, welche weiteren Dienste die Stelle anbietet, z.B. sind Futterkranzproben ... angedacht. (js, 2015)

Honiguntersuchungen des DIB

Nutzer des Etikett und Glas des DIB unterwerfen sich den Bestimmungen des DIB hinsichtlich der Honigqualität. Diese Bestimmungen sind deutlich schärfer als die Bestimmungen der Honigverordnung. "Kontrollierte Qualität" soll nicht nur auf dem Etikett stehen, sondern auch eine Garantie für den Kunden sein. Beunruhigend ist, dass fast die Hälfte der eingeforderten Honige die hohen Ansprüche des DIB nicht erfüllen konnten (hoher Wassergehalt, falsche Sortenbezeichnungen, Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mit Tag+Monat+Jahr, ...). (js, 12/2015)