Meldungen für den Kreisverband

Berufung in den Naturschutzbeirat des Landratsamt TIR

Die Amtszeit des Naturschutzbeirats am Landratsamt TIR endet am 31/08/2019. Ab 01/09/19 wird also ein neuer Beirat (5 Mitglieder) für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Er berät die untere Naturschutzbehörde. Gerade jetzt könnten Imker in Fragen des Artenschutzes, der Bienenweide, von Biotopverbünden ... eine echte Hilfe sein. Wenn der Imker auch allgemein im Bereich Naturschutz, Landschaftspflege und/oder Erholung in der freien Natur tätig ist und entsprechendes Fachwissen hat, dann ist er sicher als Beirat willkommen. Bei Interesse: melde dich bitte bei Kreisvorsitzendem Schön (Tel. 09637/423 oder Email: johann-karl-schoen@t-online.de) wegen weiterer Infos. (js, 23/04/2019)

Förderung Langzeitverdunster 2019

Eine Förderung für Langzeitverdunster von Ameisensäure (z.B. Nassenheider Professional, Liebig-Dispenser, ...) könnt Ihr dieses Jahr wieder über die Investitionsförderung erhalten (bis 30% des Nettopreises). Allerdings muss dann die Gesamtinvestition (z.B. Schleuder + Verdunster + ...) für Neuimker mindestens 400 € netto, für andere Imker mindestens 800 € netto betragen. Der Antrag auf Förderung muss bis 15.04.19 gestellt werden. Danach können die Investtition getätigt werden. Der Antrag auf Auszahlung der Förderung muss bis 01.07.19 gestellt werden. Zu Investitionsförderung siehe "Förderwegweiser Bayern --- Bienen" (js 11/01/19)

Varroa-Mittel 2019

1. Der Landesverband LVBI hat wieder sehr gute Preise mit den Herstellern ausgehandelt. Die Bezugspreise für die Imker, die auf den Bestellisten ausgedruckt sind, entsprechen Großhandelspreisen.

2. Für Imker des Kreisverband TIR werden die Mittel wohl nochmal günstiger, da der Landkreis wahrscheinlich wieder einen freiwilligen Zuschuss von 25% auf die Netto-Preise gewährt.

3. Für Oxalsäure (vorletzte Spalte) können wir wohl statt dem Preis von 20,12 € einen Preis von 17,08 € erhalten. Das wäre der Preis für Abnahme von mindestens 50 Packungen. Letztes Jahr hatten wir 79 Packungen bestellt. Bei der OS aus Bernburg sind Spritzen im Preis enthalten. Andermatt liefert keine Spritzen mit.

4. Es wurde auch ein Preis für Varromed ausgehandelt. Das ist eine Mischung aus Ameisensäure und Oxalsäure. Es ist apothekenpflichtig. Informiert euch ruhig über das Mittel. Ich glaube nicht, dass wir die Mindestbestellmenge von 30 Flaschen erreichen.

5. Der Auszug aus der Bestellliste soll euch nur die Möglichkeit geben, euch vor den Versammlungen über die Mittel zu informieren. (js, 12/01/19)
>> Auszug aus Bestellliste runterladen

 

Nutzt die Förderprogramme für Imker des Freistaates Bayern

z.B. Investitionsförderung zur Beschaffung von Imkergeräten. Die Investitionssumme für Jungimker muss mindestens 476,00 € brutto betragen, für sonstige Imker mindestens 952,00 € brutto. Die Förderung beträgt bis zu 30% des Nettobetrags der Anschaffung.
Wichtig: erst Antrag auf Förderung stellen, nach Genehmigung der Förderung die Sachen kaufen, dann Antrag auf Auszahlung der Förderung stellen. Die Artikel können bereits gekauft werden, sobald von der LfL der Bescheid über den Eingang des Antrags bei Euch angekommen ist (gilt für Investitionssummen unter 5.000 €).
>>siehe dazu ausführlich
(nach unten scrollen zu BIENEN, dann erscheinen die einzelnen Förderprogramme). (js, 12/01/19)
Liste ansehen, welche "Werkzeuge" gefördert werden.

 

Hinweise zu den Kursen in ASCHACH

>>Liste der Kurse

 Zu jedem Termin ist eine Anmeldung nötig an den Bezirksvorsitzenden Richard Schecklmann: Tel. 09662 7462 oder Email richard.schecklmann(at)t-online.de

Die Kurse werden von unserer neuen Staatlichen Fachberaterin Renate Feuchtmeyer geleitet. Sie wird teilweise unterstützt durch erfahrene Fachberater/innen aus anderen Regierungsbezirken.
Der "Bienenhof" ist ab 1. Februar 2019 wieder bewirtschaftet (neues Pächter-Ehepaar).

Der Bezirksvorsitzende Richard Schecklmann freut sich, dass die Kurse in den letzten Jahren sehr gut besucht wurden. Aber: Die Kurse zu "Bienengesundheit/Bienenkrankheiten" waren in den letzten Jahren schwach besucht. Das verstehe wer will, aber die Gefahren für unsere Bienen sind doch nicht weniger geworden. Also: Kurse zu Bienenkrankheiten besuchen!!

Zur Imkerschule: jeder Imker - auch Imker, die keinem Verein angehören und auch keinem beitreten möchten - sind willkommen. Im Interesse unserer Bienen. "Bienenhaltung bedeutet auch VERANTWORTUNG", sagt unser Sachverständiger Josef Ernst. (js, 12/01/2019)

 

Neuregelung zur Förderung von Honiganalysen (seit 01/01/2018)

Die Honiganalysen werden auch weiterhin vom Freistaat gefördert. Sie werden seit 01/01/2018 vom Tiergesundheitsdienst durchgeführt. Im Jahr 2018 war die Zahl an Honiguntersuchungen um ein Vielfaches höher als in den Vorjahren. Grund ist der deutlich einfachere bürokratische Ablauf. (js 12/01/19)
>> Infoblatt

 

Formulare und Infos zu AFB-Monitoring

>>Eckpunkte zum AFB-Monitoring 

>>Merkblatt Futterkranzprobe

>> Untersuchungsantrag Tiergesundheitsdienst

>> Meldung Bienenstände an Vet-Amt

Neuer Ansatz zu Varroa-Toleranz-Zucht (Projekt VSH)

Es gibt Bienen, die Milben in der Brut aufspüren und diese Brut ausräumen. Bienen, die dieses Gen haben, sollen in einem Projekt der Institute Hohenheim und Kirchhain gezüchtet werden. Geschätzte Kosten 5 Mio. €. Der DIB will sich massiv finanziell beteiligen, sobald ein Konzept für das projekt vorliegt. (js, 01/10/2016)

Mittelwände aus 100% Paraffin

Wie der LVBI meldet, sind Mittelwände aus 100% Paraffin in Umlauf (gefärbt, parfümiert, äußerlich nicht von Mittelwänden aus Wachs zu unterscheiden). Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet.
Man erkennt solche Mittelwände, sobald sie im Volk sind, z.B. an:
* Am Übergang zwischen Brut und Futterkranz reißen sie oft, die Bienen reparieren das, indem sie in dem Bereich Drohnenzellen bauen.
* Die einzelnen Zellen neigen sicht manchmal nach unten statt nach oben oder sind auch nicht mehr präzise 6-eckig.
Grund könnte sein, dass Paraffin bereits bei 45 Grad schmilzt, Wachs erst ab 62 Grad. (js, 01/10/2016)

Imker und Berufsgenossenschaft

Etwa 6.000 Imker in Deutschland sind Mitglieder der Berufsgenossenschaft (Unfallversicherung für Unternehmen). Der BG muss beitreten,
* wer mehr als 2.500 Quadratmeter landwirtschaftlichen Grund hat. Er ist ab dem ersten Bienenvolk BG-pflichtig
* Imker ohne landwirtschaftlichen Grund, wenn sie mehr als 25 Völker haben.
Man kann sich auch freiwillig in der BG versichern lassen. Die Imker gehören zur BG "Landwirtschaft, Forsten und Gärtnerei". Präzise nachlesen kann man alles unter: www.svlfg.de
Dort findet man auch einen Beitragsrechner, mit dem man ermitteln kan, was man als Beitrag zu zahlen hätte. (bei 30 Völkern, ohne landw. Grund, wären das etwa 250 € pro Jahr). (js, 01/10/2016)

Wachsuntersuchungen werden bezuschusst.

Die Waben sind das erste "Gefäß" zur Lagerung unseres Honigs. Deshalb wird seit Jahren gefordert, auch die Untersuchung von Wachs zu fördern. Nachdem die Imker beim "Tiergesundheitsdienst Bayern" eine eigene Stelle erhalten haben, übernimmt jetzt der Freistaat die Kosten für Wachsuntersuchungen.Merkblätter und Formulare gibt´s unter
www.tgd-bayern.de/index.php/tiergattungen/bienen
Nachdem die Stelle erst im Aufbau ist, sehen Sie bitte immer mal wieder nach, welche weiteren Dienste die Stelle anbietet, z.B. sind Futterkranzproben ... angedacht. (js, 2015)

Honiguntersuchungen des DIB

Nutzer des Etikett und Glas des DIB unterwerfen sich den Bestimmungen des DIB hinsichtlich der Honigqualität. Diese Bestimmungen sind deutlich schärfer als die Bestimmungen der Honigverordnung. "Kontrollierte Qualität" soll nicht nur auf dem Etikett stehen, sondern auch eine Garantie für den Kunden sein. Beunruhigend ist, dass fast die Hälfte der eingeforderten Honige die hohen Ansprüche des DIB nicht erfüllen konnten (hoher Wassergehalt, falsche Sortenbezeichnungen, Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mit Tag+Monat+Jahr, ...). (js, 12/2015)